2024: Was für ein Jahr!
20.01.2025
Was
waren
denn
nun
die
schlimmsten
Ereignisse
im
letzten
Jahr?
War
es
der
Vernichtungskrieg
Russlands
gegen
das
ukraini
-
sche
Volk
durch
eine
gezielte
Zerstörung
von
Wohnhäusern
und
ziviler
Infrastruktur?
Waren
es
die
gehäuften
dramatischen
Klimakatastrophen?
War
es
die
erneute
Wahl
von
Donald
Trump
zum
US-Präsidenten?
War
es
der
Sturz
des
syrischen
Dik-
tators
Baschar
al-Assad?
War
es
das
von
der
FDP
strategisch
geplante
Ampel-Aus?
War
es
der
Krieg
Israels
gegen
Hamas
und Hisbollah ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung?
Es
ließen
sich
viele
weitere
Ereignisse
finden
und
aufzählen,
die
die
Welt
in
diesem
Jahr
politisch,
wirtschaftlich,
sozial
oder
auch fundamental verändert haben.
Nehmen
wir
die
aktuelle
Krise
in
Deutschland.
Die
Ampel
ist
gescheitert.
In
den
letzten
zwei
Jahren
war
mein
Eindruck,
dass
in
der
Koalition
der
Schwanz
mit
dem
Hund
wedelt.
Konkret:
Die
FDP
hat
sich
als
koalitionsinterne
Opposition
entpuppt
und
sich
permanent
in
den
Medien
als
der
Koalitionspartner
präsentiert,
der
Fehlentscheidungen
der
Regierung
verhütet.
Das
Schlimmste,
was
einer
Koalition
passieren
kann:
Regierungsbeschlüsse
sind
mit
den
Stimmen
der
FDP-Minister
getroffen
und
tags
darauf
als
nicht
zustimmungsfähig
bezeichnet
worden.
Wie
kann
man
in
einer
Koalition
zusammenarbeiten,
wenn
man
seinem
Koalitionspartner
nicht
vertrauen
kann?
Größter
Streitpunkt
in
der
Koalition
war
zuletzt
die
Schuldenbremse.
Ich
habe
mich
immer
gefragt,
ob
künftige
Gene
-
rationen
unter
höheren
Schulden
oder
eine
marode
Infrastruktur
und
eine
nicht
mehr
wettbewerbsfähige
Industrie
stärker
leiden.
Für
die
FDP
stellt
sich
diese
Frage
offenbar
nicht.
In
mein
Gedächtnis
hat
sich
das
Bild
einer
großen
Reklametafel
der
FDP
aus
einem
Niedersachsen-Wahlkampf
vor
Jahrzehnten
eingebrannt:
Kein
Politikerporträt,
keine
Wahlversprechen,
nur
in
fetten
Lettern
schwarz
auf
weiß
die
Botschaft
„Keine
Umverteilung
von
oben
nach
unten!“.
Angesichts
der
politischen
Initiati
-
ven
der
FDP
in
der
Ampel
kann
ich
mich
des
Eindrucks
nicht
erwehren,
dass
die
Botschaft
von
damals
immer
noch
das
Handeln
der
FDP
bestimmt
–
wenngleich
das
heute
niemand
aus
der
Parteiführung
offen
zugeben
würde.
Wenn
man
sich
die
Finanzierungsvorschläge
der
FDP
für
die
gegenwärtigen
Investitionsbedarfe
ansieht,
findet
man
nur
Einschnitte
im
Sozialbe
-
reich
(die
allerdings
bei
weitem
nicht
ausreichen,
die
Investitionsbedarfe
zu
decken)
–
und
als
Trostpflaster
für
die
wichtigste
Parteiklientel
ein
Wegfall
des
Solis
für
Besserverdienende.
„Wir
sollten
in
Deutschland
ein
kleines
bisschen
mehr
Milei
und
Musk
wagen“,
empfahl
Lindner
in
einem
Interview.
„Disruptive
Energie“
will
er
freisetzen.
Mit
disruptiver
Energie
hat die FDP die Ampel-Koalition gesprengt, wohl wahr. Aber das hat Lindner wohl nicht gemeint.