Die
politischen
und
wirtschaftlichen
Auswirkungen
der
erneuten
Präsidentschaft
von
Donald
Trump
welt
-
weit
und
auch
für
Deutschland
sind
noch
nicht
sicher
vorherzusagen.
Die
Vorankündigungen
von
Trump
und
auch
die
geplante
Zusammensetzung
seiner
Regierungsmannschaft
aus
Rechtsextremisten,
Verschwö
-
rungsanhängern,
Hasspredigern
und
Klimaleugnern,
deren
einziges
einigendes
Merkmal
eine
unbedingte
Loyalität
gegenüber
Trump
ist,
lässt
nichts
Gutes
erwarten.
Ausreichend
politisch
und
wirtschaftlich
vor
-
bereitet
auf
vermutete
negative
Auswirkungen
für
uns
sind
wir
jedenfalls
nicht.
Allgemein
wird
es
spannend
sein
zu
beobachten,
ob
Trump
die
USA
von
einer
Demokratie
in
eine
Autokratie
oder
eine
Olig
-
archie
der
Tech-Milliardäre
führen
will
und
kann
und
ob
die
„Checks
and
Balances“
dies
verhindern
können
angesichts der aktuellen republikanischen Mehrheiten in Senat, Repräsentantenhaus und Supreme Court.
Ein
Ende
des
russischen
Vernichtungskrieges
gegen
die
Ukraine
ist
nicht
abzusehen
–
es
sei
denn,
Trump
zwingt
die
Ukraine
zu
einem
Diktatfrieden
in
einem
Deal
mit
Putin.
Beide
halten
nichts
von
internationalem
Recht.
Zunächst
ist
Russland
bestrebt,
von
der
Ukraine
so
viel
Territorium
wie
möglich
zu
erobern,
um
in
einem
möglichen
Deal
das
eigene
Staats
-
gebiet
zu
vergrößern.
Eine
direkte
militärische
Konfrontation
mit
einem
NATO-Staat
scheut
Russland
zum
gegenwärtigen
Zeitpunkt,
denn
dies
könnte
zum
Bündnisfall
der
NATO
führen
–
mit
ungewissem
Ausgang
für
Russland.
Russland
führt
aber
einen
hybriden
Krieg
gegen
den
Westen.
Wich
-
tigstes
Ziel
ist
eine
Destabilisierung
westlicher
Demokratien
durch
Verbreitung
von
Fake-News,
Propaganda
auf
Social-
Media-Kanälen
und
in
Print-Medien,
eine
Förderung
demokratiefeindlicher
politischer
Kräfte,
Cyber-Angriffe
gegen
Behörden
und
Betreiber
kritischer
Infrastruktur,
verstärkte
Spionage
und
Sabotage
von
ungeschützten
Unterseekabeln
und
-leitungen.
Seit
einigen
Jahren
setzen
Russlands
Militär-
und
Auslandsgeheimdienste
auch
Cyberangriffe
auf
Politikerinnen
und
Politiker,
Parteien,
Parlamente
und
politische
Organisationen
als
Waffe
im
Informationskrieg
gegen
den
Westen
ein.
Zu
den
neuen
Methoden,
die
vermehrt
genutzt
werden,
gehört
auch
KI.
KI
wird
immer
wichtiger,
auch
wenn
der
Anteil
täu
-
schend echter, computergenerierter Bilder und Videos in Desinformationskampagnen bisher noch eher gering ist.
Der
unversöhnliche
Hass
zwischen
Israel
und
den
Palästinensern
und
ihren
schiitischen
Unterstützern
führt
zu
einer
weltpolitisch
nicht
minder
gefährlichen
Situation
in
Nahost
als
der
Ukraine-Krieg.
Die
militärische
Reaktion
Israels
auf
das
Massaker
und
die
Geisel
-
nahme
der
Terrorgruppe
Hamas
vom
07.10.2023
und
auf
den
Raketenbeschuss
aus
dem
Libanon
durch
die
vom
Iran
unterstützte
Terrororganisation
Hisbollah
nimmt
wenig
Rück
-
sicht
auf
die
Zivilbevölkerung.
Ohne
Zweifel,
das
„Verstecken“
von
Kommandozentralen
der
Terrorgruppen
in
Wohnhäusern,
Krankenhäusern
oder
Schulen
ist
menschenverachtend.
Dennoch
ist
es
mehr
als
frag
-
lich,
ob
jegliche
zivile
Infrastruktur,
die
Terroristen
als
Unterschlupf
dienen
könnte,
ohne
Rücksicht
auf
das
Leben
der
zivilen
Nutzer
durch
Bomben
und
Raketen
zerstört
werden
darf.
(Die
Blaupause
für
eine
derartige
Kriegsführung
hat
übri
-
gens
Putin
im
Zweiten
Tschetschenienkrieg
geliefert,
als
er
Wohnviertel
in
Grosny
auf
der
Jagd
nach
tschetschenischen
Re-
bellen
rücksichtslos
bombardieren
ließ.)
Ich
möchte
an
dieser
Stelle
betonen,
dass
Israel
selbstverständlich
des
Recht
der
Verteidigung
gegen
den
Terror
von
Hamas
und
Hisbollah
hat
und
Kritik
an
der
Art
des
militärischen
Vorgehens
durch
Israel
keineswegs Antisemitismus ist!