Die
Grafik
zeigt,
welche
Quellen
Russen/Russinnen
bis
2025
als
Informationsquellen
genutzt
haben.
Nach
wie
vor
war
das
staatlich
kontrol
-
lierte
Fernsehen
mit
60
%
die
wichtigste
Informations
-
quelle.
Danach
folgten
mit
fast
40
%
soziale
Netzwerke.
Das
beliebte
Netzwerk
WhatsApp
kann
jetzt
nicht
mehr
genutzt
werden.
Per
-
spektivisch
bleiben
nur
VKon
-
takte
und
VKMax.
Das
Inter
-
net
mit
30
%
auf
Platz
3
fällt
als
verlässliche
Informati
-
onsquelle
ebenfalls
aus.
Tele
-
gram
und
YouTube
sind
nicht
mehr erreichbar. Unabhängige russische Printmedien gibt es schon seit einiger Zeit nicht mehr.
Internetsperren
kann
man
gegenwärtig
noch
durch
Nutzung
eines
„Virtual
Private
Network
(VPN)“
überwinden.
Angekündigt
wurde
jetzt
von
der
Staatsduma,
VPNs
in
Russland
innerhalb
von
sechs
Monaten
zu
sperren.
Ob
das
gelingt,
ist
offen.
Aber
es
gibt
bereits
ein
Gesetz,
das
für
die
vorsätzliche
Suche
nach
verbotenen
Inhalten
unter
Verwendung
eines
VPN
eine
Geldstrafe
von 3.000 bis 5.000 Rubel vorsieht.
Neben
Zugangssperren
zu
Internetquellen
und
totaler
Überwachung
digitaler
Kommunikation
setzt
der
russische
Staat
auch
auf
digitale
Soft
Skills.
Mit
dem
„persönlichen
Empfehlungsdienst“
„Dzen“
–
russisch
„Дзен“
–
von
VKontakte
nutzt
der
russische
Browser
„Yandex“
KI-basiert
Informationen
über
bei
Yandex
aufgerufene
Seiten
sowie
abgefragte
Interessen
der
Benutzer
für
einen
personalisierten
Informations-
und
Nachrichtendienst.
Empfohlen
(=
ausschließlich
bereitgestellt)
werden
allerdings
nur
Inhalte,
die
vereinbar
mit
der
russischen
Informationspolitik
sind
oder
von
der
russischen
Propaganda
verbreitet
werden.
Damit
wird
eine
von
russischen
Interessen
gesteuerte,
einseitige
Information
der
Internetnutzer
erreicht.
Die
Nutzer
des
Dienstes
sind in einer Informationsblase gefangen, die keine ungesteuerte Information zulässt.