Das
verheerende
Hochwasser
2021
im
Ahrtal
mit
über
180
Toten,
Zerstörungen
der
öffentlichen
Infrastruktur
und
Totalschä
-
den
an
zahlreichen
Privathäusern
ist
ein
nachdrückliches
Warnsignal,
Hochwasserschutzmaßnahmen
an
allen
Wasserläufen
vorzusehen,
die
bei
Starkregen
über
die
Ufer
zu
treten
drohen.
Wichtigste
Maßnahmen
sind
die
Beseitigung
von
Engstellen
im
Wasserlauf,
die
zu
Aufstau
führen,
und
die
Schaffung
-
häufig
Wiederherstellung
-
von
Retentionsflächen
für
Hochwasser.
Großflächige
Überschwemmungen
richteten
2024
in
den
spanischen
Regionen
Valencia,
Andalusien
und
Murcia
schwere
Schäden
an.
Gewaltige
Regenmengen
binnen
kurzer
Zeit
lösten
Sturzfluten
und
Schlammlawinen
aus,
die
zahlreiche
Menschen
in
Wohnungen
oder
Autos
einschlossen.
Rund
190.000
Menschen
waren
direkt
von
der
Flut
betroffen,
236
Menschen
starben.
Ein
Klick
auf
das
nebenstehende
Symbolbild zeigt Karikaturen, die bitterböse anmuten, aber wohl doch einen wahren Kern haben.
Herbst-
und
Winterstürme
sind
in
Deutschland
-
wie
in
allen
Nordsee-Anrainerstaaten
-
normal.
Das
gehört
zu
unserem
atlanti
-
schen
Klima.
In
den
letzten
Jahren
zugenommen
haben
aber
regionale
und
lokale
Sturmereignisse
-
oder
besser
Unwetter
mit
Gewitter,
Starkregen
und
Sturm
-
mit
erheblichen
Sachschäden
und
leider
auch
Personenschäden
mit
Todesfolge.
Immer
häu
-
figer
entstehen
in
Gewittern
auch
Tornados
mit
extremen
Geschwindigkeiten
der
rotierenden
Winde.
Jüngst
hat
ein
gewaltiger
Tornado
300
Häuser
in
Südfrankreich
verwüstet
und
39
Menschen
verletzt.
Für
die
Entstehung
extre
-
mer
Unwetter
ist
die
Erderwärmung
ein
wesentlicher
Faktor.
Extremwetterereignisse
mit
lokalen
Stürmen
nehmen
zu,
weil
warme
Luft
mehr
Wasserdampf
aufnehmen
kann
und
höhere
Temperaturen
die
Atmosphäre
destabilisieren
und
die
Intensität
von
Wetterphänomenen
erhöhen.
Sturmereignisse
gefährden
Leben,
führen
zu
erheblichen
Schäden
an
der
Infrastruktur
sowie
zu
Verlusten
in
der
Land
-
wirtschaft
durch
Ernteausfälle.
Klicken
Sie
auf
die
Dame
als
Windfahne
und
schauen
Sie,
wie
man
Sturm in Cartoons humoristisch, politisch oder auch künstlerisch darstellen kann.
Niemand
kann
behaupten,
die
geschilderten
Folgen
des
Klimawandels
in
den
letzten
Jahren
weder
erlebt
noch
in
den
Medien
wahrgenommen
zu
haben.
Wer
den
Klimawandel
dennoch
leugnet,
tut
dies,
weil
er
nur
den
Argumenten
und
„alternativen
Wahr
-
heiten“
von
Demagogen
traut,
die
Klimaschutz
aus
vordergründigen,
in
der
Regel
wirtschaftlichen
Interessen
ablehnen.
Wer
den
Klimawandel
wahrnimmt
und
dennoch
nicht
bereit
ist,
Klimaschutzmaßnahmen
zu
akzeptieren,
der
fürchtet
wohl
Beein
-
trächtigungen
seiner
aktuellen
Lebensumstände,
die
er
höher
bewertet
als
künftige
Folgen
des
Klimawandels.
Wie
sagt
doch
der Volksmund: „Nach mir die Sintflut!“