Die
Mehrheit
der
Bevölkerung
bekennt
sich
zum
Klimaschutz,
lehnt
aber
Klimaschutzmaßnahmen
ab,
die
zu
Einschränkungen
ihres
Lebensstandards oder ihrer individuellen Lebensgestaltung oder zusätzlichen wirtschaftlichen Belastungen führen.
Das
Ergebnis
einer
Befragung
junger
Menschen,
welchen
vorgegebenen
Antworten
zur
Beurteilung
deut
-
scher
Klimaschutzmaßnahmen
sie
zustimmen,
zeigt
eine
Grafik
nach
Anklicken
des
nebenstehenden
Symbolbildes.
Deutlich
wird,
dass
die
befragten
jungen
Menschen
wenig
Zutrauen
zu
den
Klimaschutz
-
maßnahmen
in
Deutschland
haben.
Sie
sehen
in
den
Maßnahmen
in
erster
Linie,
dass
Verzicht
oder
Verlust von ihnen gefordert wird.
Sehr
häufig
wird
argumentiert,
dass
die
CO
2
-Emissionen
Deutschlands
im
Vergleich
zu
den
USA
oder
China
global
nicht
ins
Gewicht
fallen.
Dieser
Ansicht
sind
auch
der
Bundeskanzler
und
unsere
Wirt
-
schaftsministerin.
Ich
meine,
man
kann
Deutschland
nicht
mit
China
oder
den
USA
vergleichen.
Unser
Wirtschaftsraum
ist
die
Europäische
Union.
Die
rangiert
auf
Platz
4
der
weltweiten
Treibhausgase
-
mittenten.
Innerhalb
der
EU
rangiert
Deutschland
mit
großem
Abstand
zu
Frankreich
auf
Platz
1.
Der
internationale
Vergleich,
den
Sie
durch
Klicken
auf
das
nebenstehende
Bild
mit
4
zu
vermeidenden
Beiträgen
zum
Klimawandel
aufrufen
können,
gibt
wahrlich
keinen
Anlass,
den
Klimaschutz
zu
vernach
-
lässigen.
Gegenwärtig
erleben
wir
in
diesem
Sommer
ausgeprägte
Hitzeperioden
mit
Wassermangel.
In
den
Anrainerstaaten
des
Mittelmee
-
res
sind
Hitze
und
Dürre
im
Hochsommer
nicht
außergewöhnlich.
Der
Klimawandel
hat
die
Temperaturen
in
diesem
Sommer
aber
an
vielen
Tagen
über
die
für
Menschen
gefährliche
Grenze
von
37
°C
ansteigen
lassen.
Auch
Deutschland
ist
in
diesem
Sommer
stark
betroffen.
Etwa
14.000
hitzebedingte
Todesfälle
sind
zu
beklagen.
Die
jahreszeitlichen
Waldbrände
in
der
Mittelmeerregion
sind
in
diesem
Jahr
früher
und
verheerender
aufgetreten.
Ein
Feuer
in
Wäldern
mit
Moorboden
an
der
Atlantikküste
bei
Bordeaux
war
nur
sehr
schwer
zu
bekämpfen,
da
der
Torf
bis
in
tiefere
Bodenschichten
brannte.
Tausende
Bewohner
und
Touristen
mussten
eva
-
kuiert
werden,
und
viele
Siedlungen
und
Ferienanlagen
wurden
zerstört.
Waldbrände
nahe
Madrid
und
Athen
haben
Randbereiche
der
Metropolen
bedroht.
In
der
Eifel
und
im
angrenzenden
Hohen
Venn
in
Belgien
sind
wegen
anhaltender
Trockenheit
bedrohliche
Flächenbrände
in
Wäldern
entstanden,
im
Hohen
Venn
mit
einer
vergleichbaren
Problematik
wie
bei
Bordeaux.
Die
durch
Wassermangel
ausgedörrten
Böden
belasten
auch
die
Landwirtschaft.
Die
dies
-
jährige
Ernte
wird
besonders
in
Süd-
und
Südwestdeutschland
geringer
ausfallen
als
in
normalen
Jahren.
Und
ein
in
wasserarmen
Jahren
immer
wieder
auftretendes
Phänomen
macht
in
diesem
Som
-
mer
besonders
zu
schaffen:
niedrige
Pegelstände
von
Rhein,
Donau
und
anderen
schiffbaren
Flüssen.
Die
Binnenschiffe
können
nur
noch
ein
Bruchteil
ihrer
Kapazität
laden,
um
nicht
auf
Grund
zu
laufen.
Das
führt
zu
Lieferengpässen
und
steigenden
Frachtraten.
Ein
Klick
auf
das
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links
zeigt,
wie
unterschiedlich Karikaturisten mit dem Thema umgehen.