Kosten
für
den
Ausbau
von
Stromnetzen
kann
man
dadurch
sparen,
die
Kosten
für
die
Stromerzeugung
jedoch
werden
steigen.
Die
nebenstehende
Grafik
zeigt,
dass
die
Kosten
für
Strom
aus
Wind-
und
Photovoltaik
-
anlagen
(PV)
in
jedem
Fall
geringer
sind
als
Strom
aus
Erdgaskraftwerken
(GT-CH
4
[Erdgas];
GuD-Anlagen
[mit
Dampfturbinen
für
Wärmenetze]
kommen
lagebedingt
auf alten Industriestandorten kaum infrage).
Hinzu
kommt,
dass
eine
neue
Abhängigkeit
entsteht,
wenn
eine
sichere
Stromerzeugung
in
Deutschland
dau
-
erhaft
den
Import
von
Flüssiggas
(LNG)
voraussetzt
-
Russland
wird
durch
die
USA
ersetzt.
Sind
die
USA
ein
verlässlicher
Energielieferant,
wenn
die
gegenwärtige
politische
Entwicklung
in
den
USA
sich
dauerhaft
eta
-
blieren sollte?
In
einem
Artikel
„Energiewende
auf
Kurs
bringen:
Die
Systemkosten
sind
der
wichtigste
Hebel"
auf
der
Plattform
LinkedIn
hat
Katharina
Reiche,
die
damalige
Vorstandsvorsitzende
des
Energiekonzerns
Westenergie,
im
November
2024
dargelegt,
was
die
nächste
Bundesregierung
tun
müsse,
um
„Korrekturen
der
Energiewende"
voranzutreiben.
Frau
Reiche
hat
fast
alle
der
von
ihr
als
Vorstandsvorsitzende
eines
EON-Konzerns
vorgebrachten
Vorschläge
inzwi
-
schen
in
Gesetzentwürfen
untergebracht.
Dafür
müsste
man
ihr
einen
alternativen
„Hosenbandorden“
mit
der
bekannten Devise „Honi soit qui mal y pense“ (Schande über den, der Schlechtes dabei denkt) verleihen.
Frau
Reiche
will
auch
die
Einspeisevergütung
nach
dem
Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG)
für
PV-Anlagen
bis
100
kWp
streichen.
Dies
betrifft
kleine
Solaranlagen
auf
Hausdächern.
Die
Hausbesitzer
könnten
überschüssigen
Strom
entweder
selbst
speichern
oder
direkt
vermarkten.
Beide
Varianten
führen
zu
zusätzlichen
Investitions-
und
Betriebskosten
und
können
je
nach
künftiger
Marktlage
gewinn-
oder
verlustbringend
sein.
Hausbesitzer
müssen
also
Risikobereitschaft
zeigen
oder
auf
eine
Verwertung
über
-
schüssigen Stroms verzichten.
Die
Absicht
von
Frau
Reiche
ist
deutlich:
Dem
fossilen
Energieträger
Erdgas
Vorrang
einzuräumen
vor
erneuerbaren
Energien.
Das
ist klimatechnisch und wirtschaftlich ein riskanter Weg.
Um
die
Klimaschutzziele
der
EU
einzuhalten,
muss
der
Einsatz
fossiler
Brennstoffe
insbesondere
im
Gebäude-
und
Verkehrssektor
zugunsten
erneuerbarer
elektrischer
Energie
drastisch
eingeschränkt
werden.
Das
setzt
natürlich
voraus,
dass
ausreichend
elektri
-
sche
Energie
unterbrechungsfrei
zur
Verfügung
steht.
Technisch
ist
das
kein
Problem,
wenn
man
für
Stromnetze
mit
ausreichender
Kapazität
für
den
Stromtransport
vom
Ort
der
Erzeugung
zum
Ort
des
Verbrauchs
sorgt
und
Stromspeicher
für
Zeiten
nicht
aus
-
reichender
oder
ausfallender
Stromerzeugung
vorhält.
Wirtschaftlich
ist
das
auch
kein
Problem.
Die
Weltmarktpreise
für
Strom
aus
Batteriespeichern
lagen
2025
bei
78
Dollar
pro
Megawattstunde,
die
Stromgestehungskosten
für
Gaskraftwerke
bei
102
Dollar
pro Megawattstunde.