Den
Glauben
an
die
Vermittlung
von
Frieden
zwischen
Russland
und
der
Ukraine
durch
einen
Deal
mit
den
Kriegsparteien
hat
Trump
wohl
inzwischen
verloren.
In
Putin
hat
er
einen
Verhandlungspartner
gefunden,
der
zwar
Trumps
Bemühen,
ihm
wieder
als
ebenbür
-
tigem
Führer
einer
Weltmacht
die
nötige
Anerkennung
auf
internationalem
Parkett
zu
verschaffen,
gern
entgegen
genommen,
aber
keine
adäquate
wirtschaftliche
Gegenleistung
geboten
hat.
Und
Trumps
Drohungen
und
öffentlichen
Herabwürdigungen
gegenüber
Selensky
haben
auch
nichts
bewirkt.
Finanzielle
Unterstützung
und
Waffenlieferungen
an
die
Ukraine
haben
die
USA
eingestellt.
Immerhin
erlauben
sie
Europa
noch,
Waffen
für
die
Ukraine
in
den
USA
zu
kaufen.
Das
ist
wenigstens
ein
Mini-Deal
für
die
ameri
-
kanische Rüstungsindustrie und die an ihr beteiligte Familie Trump.
Da
ist
der
„Friedensbeitrag“
des
unsäglichen
Elon
Musk
ungleich
wirkungsvoller.
Er
hat
Russland
den
Internetzugang
über
sein
Satellitennetzwerk
Starlink
gesperrt.
Damit
können
russische
Drohnen
nicht
mehr
durch
Satellitennavigation
per
Internet
gesteu
-
ert
werden.
Die
Ukraine
dagegen
kann
Starlink
weiterhin
nutzen.
Die
Motivation
für
diese
Entscheidung
ist
mir
nicht
bekannt,
hat
aber
wohl
andere
Gründe
als
bewusste
Einflussnahme
auf
das
Kriegsgeschehen.
Ich
vermute,
dass
es
eine
Reaktion
auf
von
Russ
-
land geforderte Internetblockaden parallel zu den eigenen Blockaden ist.
Den
größten
wirtschaftlichen
Schaden
für
einen
fairen
Handel
mit
den
USA
hat
Trump
mit
den
willkürlich
von
ihm
verhängten
Strafzöllen
für
alle
amerikanischen
Handelspartner
angerichtet.
Sie
sind
nach
einem
Urteil
des
amerikanischen
Supreme
Courts
weitgehend
verfassungswidrig
und
müssen
zurückgezahlt
werden.
Die
Exporte
in
die
USA
sind
zurückgegangen,
Produktionen
aus
-
ländischer
Firmen
sind
kaum
in
die
USA
verlegt
worden,
die
Bonität
des
amerikanischen
Finanzmarktes
hat
gelitten,
die
erhöhten
Zölle
sind
größtenteils
auf
die
Preise
der
Handelswaren
aufgeschlagen
und
damit
von
den
Endkunden
in
den
USA
gezahlt
worden.
Die Zeche zahlen die US-Amerikaner, nicht die Handelspartner in aller Welt.
Die
puritanischen
Einwanderer
in
Amerika
sahen
sich
als
die
Nachfolger
der
Israeliten,
als
Gottes
neues
Bundesvolk.
Darauf
grün
-
det
sich
das
Selbstverständnis
der
Evangelikalen,
eine
auserwählte
Nation
zu
sein,
die
sich
im
Bündnis
mit
Gott
befindet.
Sie
nehmen
das
Wort
der
Bibel
wörtlich,
stehen
einer
Wissenschaft
feindlich
gegenüber,
die
sich
nicht
mit
ihrem
biblischen
Weltbild
deckt,
haben
ein
konservatives
Familienbild
und
verschließen
sich
den
sozialen
Aspekten
der
biblischen
Lehre.
Daraus
erwächst
auch
der
Glaube,
dass
Reichtum
und
Armut
gottgewollt
sind.
Arme
Menschen
zu
unterstützen,
ist
für
Evangelikale
eine
christliche
Tugend,
aber
kein
Armer
hat
ein
Anrecht
darauf.
„No
tax
for
Social
Wellfare“
ist
die
politische
Schlussfolgerung,
der
Trump
rigo
-
ros folgt.